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Wände & Decken gestalten

Makellose Wände und Decken

Makellos glatte Wände und ebene Flächen sind der Traum jedes Heimwerkers und der ideale Untergrund für jede nachfolgende Oberflächenbehandlung (Anstriche, Tapeten, Putze, Fliesen, etc.). Spätestens beim Renovieren einer Wohnung werden Sie sich auch mit der Aufgabe konfrontiert sehen, Dübellöcher, Risse oder kleinere Dellen in den Wänden auszubessern. Denn Wände und Decken müssen für Anstrich und Tapete absolut glatt sein. Jede Unebenheit würde man später als sehr störend empfinden. Spachtelmassen machen aus Löchern, Rissen und anderen kleinen Schäden wieder glatte Wände.

Angenehmes und vor allem individuelles Wohnambiente hängt aber natürlich auch stark von der abschließenden Gestaltung der Wandoberfläche ab. Hier bietet Knauf ebenfalls ein großes Produktsortiment an Grundputzen und Dekorputzen mit einer Fülle an unterschiedlichen Gestaltungsund Farbmöglichkeiten. Die Produkte sind von bester Qualität und perfekt aufeinander abgestimmt. Damit gestalten Sie einfach und schnell – bei höchster Sicherheit und Langlebigkeit.

Wichtige Arbeitsschritte

Die Vielfalt an Wandbekleidungen ist enorm groß. Jeder Heimwerker hat Auswahl zwischen Tapeten, Wandputz und den verschiedenen Wandgestaltungstechniken und somit die Möglichkeit, sich wirklich individuell seine Wände verschönern zu können. Ausgangsbasis ist immer der bereits vorhandene Putzgrund (Untergrund), also die zu putzende Fläche eines Bauteils. Die am Markt befindlichen Arten von Wand- und Deckenbaustoffen gehen von Mauer- und Hohlziegeln, Porenbeton-Steinen, Beton und Leichtbeton bis hin zu Knauf Wänden und Decken in Leichtbauweise. Für nachfolgende Arbeiten unterscheiden wir - neben der Materialbeschaffenheit der Baustoffe und den Nutzungsanforderungen der Räumlichkeiten - grob zwischen:

  • unverputzte Flächen
    Anforderung: Fläche verputzen und anschließend gestalten
  • "reparaturbedürftige" verputzte Flächen
    Anforderung: Schadstellen ausbessern und anschließend gestalten

Damit ergeben sich automatisch nachfolgende Arbeitsschritte:

Untergrund verputzen

Als "Putzen" bezeichnet man das Aufbringen eines Mörtelbelags auf Außenwänden, Innenwänden und Decken.

Die Mörtelmischungen dienen als Grundputze zur Ebnung des Untergrundes, bevor die Oberfläche durch Tapeten, Fliesen oder Dekorputze gestaltet werden kann. Mörtel wiederum sind Gemische aus Bindemitteln, Wasser und Zuschlag bis vier Millimetern Korngröße. Die Bindemittel, normalerweise Kalkhydrat, Zement, Gips oder Anhydrit, entscheiden über die Eigenschaften des Mörtels.

Putze können mit der Hand oder mit der Maschine aufgebracht werden. Während der Profi in der Regel mit der Maschine arbeitet, wird der Heimwerker eher in Handarbeit verputzen. Dazu benötigt man Werkzeuge wie Spachtel, Kelle, Glätter, eventuell auch Aufzieher (auch als Kardätsche bezeichnet) und Reibebrett. Beim Putzen von Hand ist zu beachten, dass der Mörtel mit der Kelle kraftvoll an den Untergrund geworfen wird. Nur wenn so die Luft aus den Oberflächenporen des Putzgrundes verdrängt wird, kann der Putz richtig haften. Wenn man dazu noch die Grundregeln beachtet, nicht bei Frost, Regen oder knallender Sonne zu putzen und dafür sorgt, dass der Untergrund entsprechend vorbereitet ist, ist man auf der sicheren Seite. Wichtig ist außerdem, dass die Putze auf den Untergrund abgestimmt werden.

Bauphysikalischer Nutzen

Neben dem optischen Nutzen übernehmen Putze auch bauphysikalische Aufgaben. Innenraumputze haben nämlich die Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen, speichern und wieder abgeben zu können. Damit regulieren sie die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen, wirken ausgleichend und verbessern so das Raumklima.

Anforderungen

Anforderungen an die Mörtel sind je nach Verwendungszweck im Innen und Außenbereich unterschiedlich. Außenputze sollen das Mauerwerk vor den Einflüssen der Witterung schützen und sind deshalb normalerweise wasserabweisend. Gleichzeitig müssen Außenputze, da es ja immer zu einer geringen Dampfdiffusion vom Gebäudeinnern nach außen kommt, in der Lage sein, die von innen kommende Feuchtigkeit an die Außenluft abzugeben, schließlich soll sich die Feuchtigkeit ja nicht in der Mauer ansammeln können. Innenputze dagegen sollen Feuchtigkeit aufnehmen und zeitweise speichern können, dürfen also nicht wasserabweisend sein.

Vorteil von Knauf Gipsputzen

Knauf Gipsputze können – etwa im Vergleich zu Kalk-Zementputzen oder gar Beton – relativ viel Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und auch wieder abgeben, wenn der Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft sinkt. Das Ergebnis ist ein gleichmäßigeres Raumklima. Und auch unter gestalterischen Gesichtspukten ist der Gipsputz rissfester, glatter und flexibler einsetzbar als ein Putz auf Basis Kalk, Zement und Sand. Gips- und gipshaltige Putzmörtel sind nur für Innenputze geeignet und werden grundsätzlich einlagig aufgetragen. Für die Ausführung eines Glättputzes sind nur gipshaltige Putzmörtel anzuwenden. Kalk-Zement- und Zement-Putzmörtel eignen sich für Innen- und Außenputze und sind in der Regel mehrlagig.

Grundputze richtig verarbeiten

Grundputze dienen der Schaffung von ebenen Flächen, um diese dann mit Fliesen, Dekorputzen, Farben oder Tapeten weiter zu gestalten. Soll beispielsweise Mauerwerk mit einem Dekorputz versehen werden, muss zuerst mit einem Grundputz oder mit Knauf Gipsplatten eine ebene Fläche geschaffen werden. Erst anschließend kann der Roll- oder Reibeputz aufgetragen werden. Die einfachen Arbeitsvorgänge sind das Anmischen des Pulvermaterials, das Aufziehen des Grundputzes, das Filzen (Reiben mit Schwammbrett oder Filzscheibe), das Glätten (Glättkelle) und das Austrocknen der fertigen Grundputzfläche. Durch das Filzen lassen sich bereits interessante Oberflächenstrukturen schaffen. Falls die Putzoberfläche so belassen werden soll, wird sie nach dem Trocknen mit Knauf Tiefengrund gestrichen und – wenn gewünscht – farbig gestaltet. Ist eine glatte Oberflächenstruktur gewünscht, musss die Putzoberfläche nach dem Filzen ein- bis zweimal mit der Glättkelle abgezogen werden.

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