Immer wieder Österreich

Die Teilnehmer der 5. Knauf Junior Trophy (Foto: Knauf/M. Bassler)

5. Knauf Junior Trophy in Zagreb

Die Spannung vor dem Wettkampf war unseren Trockenbaulehrlingen schon beim Frühstück anzumerken. Unsere Mannschaft nahm das erste Mal an einem derartigen Leistungsvergleich teil und wusste nicht, was sie vor Ort erwarten wird. Es war klar, dass sie es mit hochkarätigen Gegnern aus traditionell starken Trockenbaunationen zu tun bekommen würden. Mitstreiter aus Kroatien, Serbien, Mazedonien, Bosnien/Herzegowina, Bulgarien, Slowenien, Lettland und er Schweiz versprachen einen Bewerb auf höchstem Niveau. Das erklärte Ziel unserer Mannen, ein Platz unter den ersten drei Teams, schien aber Aufgrund der soliden und qualitativ hochwertigen Ausbildung in den jeweiligen Trockenbauunternehmungen, Akustik Blasch und Kaefer, durchaus im Bereich des möglichen.

Der Bewerb bestand aus einer theoretischen Prüfung, bestehend aus 60 Fragen rund um das Thema Trockenbau in produkt- und ausführungstechnischer Hinsicht und einem dreistündigen praktischen Teil, in dem die Lehrlinge ihre praktischen Fertigkeiten unter Beweis stellen mussten. Nach Abnahme des ersten Teils platzierte sich unser Team mit nur einer falschen Antwort an zweiter Stelle, knapp hinter den fehlerfreien lettischen Kollegen. Auch auf den weiteren Plätzen ging es sehr knapp her. Das Schlusslicht, die Schweiz kam lediglich auf 5 Fehler. Eine unglaubliche Leistungsdichte. Schon zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass es einer herausragenden verarbeitungstechnischen Leistung bedarf um den Sieg nach Österreich zu holen.

Nach der Besichtigung der örtlichen Gegebenheiten und des zu verarbeitenden Materials sowie der Werkzeuge, die vom Veranstalter bereitgestellt wurden stieg die Zuversicht. Top-Werkzeug und Material aus dem Knauf- Sortiment wurden, wie auch allen anderen Teams auch, zur Verfügung gestellt. – Damit lässt es sich ausgezeichnet arbeiten.

Zu errichten waren drei miteinander verbundene Wände, 1,40m hoch, mit zwei Abstufungen, einer Wanddurchführung inkl. Laibungsverkleidung. Des weiteren waren die Plattenfugen zu verspachteln, Kantenschutz zu versetzen und Knauf- Flächendichtband zu versetzen. Die Bewertungskriterien der fünfköpfigen Jury stützten sich auf die Genauigkeit der Verarbeitung und die optische Gesamterscheinung. So wurde unter anderem mittels definierter Messpunkte die Längen, Höhen und Winkel überprüft oder beim eingespachtelten Kantenschutz wurde auf die lotrechte Versetzung sowie die Qualität der Verspachtelung bewertet.

Während des Bewerbs war zu beobachten, dass unser Team sich sehr viel Zeit für den exakten Zuschnitt der Profile sowie der Platten nahm und sich nicht von der Hektik anderer Mannschaften anstecken ließ. Die Zeitvorgabe von nur drei Stunden sorgte für einen enormen psychischen Druck unter den Teilnehmern, da die Unvollständigkeit eines Gewerks mit Strafpunkten geahndet wurde. Die Österreicher arbeiteten mit einer Ruhe, als hätten sie das herzustellende Werkstück schon zig-mal davor ausgeführt und wüssten daher, mit der Zeit auszukommen.

Und tatsächlich, nach exakt 2 Stunden und 55 Minuten wurden die Arbeiten fertiggestellt. Ein erster Blick auf das abgelieferte Objekt lies bereits einen Platz im Spitzenfeld erahnen. Das Werk schien nicht von Lehrlingen hergestellt, sondern von einer Meisterklasse.

Und tatsächlich, nach mehr als zweistündiger Abnahme der 10 Teamarbeiten durch die Jury stand unser Team als souveräner Sieger fest. Unsere Mannen glänzten nach Angaben des Juryvorsitzenden durch die herausragende Ausführungsqualität und die Exaktheit der Konstruktion. In allen Bewertungspunkten konnten das Team Austria die, wie erwartet, starke Konkurrenz klar distanzieren. Dies spiegelte sich auch im Gesamtergebnis wieder:

1. Österreich 91 Punkte (von 100)
2. Kroatien – Team Osijek 83 Punkte
3. Bulgarien 81 Punkte

Die „Galaktischen“, wie man unser erfolgreiches Duo in Anlehnung an die Fussballmannschaft von Real Madrid in Zukunft nennen wird müssen, genossen bei der Siegerehrung ihren Triumph in vollen Zügen. Das Ziel für die Knauf Junior- Trophy 2010 heißt Titelverteidigung.

Bilder

Zu Beginn der Veranstaltung stand eine Pressekonferenz am Programm. (Foto: Knauf/M. Bassler)
Die beiden Trockenbaulehrlinge Ismet Kus von Akustik Blasch und Tomas Sklenar von KaeferIsoliertechnik gingen für Österreich ins Rennen. (Foto: Knauf/M. Bassler)
(v.l.n.r.):Schuldirektor Ante Vidovic, Fachprofessor Dubravko Coric, Stjepan Rak, Geschäftsführer von Knauf Kroatien. (Foto: Knauf/M. Bassler)
And the winner is: Österreich
v.l.n.r.: Ismet Kus, Orgnisator Damir Miskulin, Andreas Baier, Betreuer des österreichischen Teams und Tomas Sklenar. (Foto: Knauf/M. Bassler)

Weitere Informationen

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Andreas Baier
Key Account Management Assistant
Knauf Ges.m.b.H.
Strobachgasse 6
1050 Wien
Mobiltel. +43 664 544 60 23
Fax +43 50 567 50 567
E-Mail: baier.andreas