Architektenvisite in der Allianz Arena
Zu Besuch in der Knauf Lounge
Vom 9. bis 10. Juni lud Knauf Österreich Architekten aus Österreich in die Münchner Allianz Arena, eines der modernsten Fußballstadien Europas, ein. Den interessierten Architekten wurden die Vorteile von AQUAPANEL® Cement Board näher gebracht, die bei dieser innovativen Stadionarchitektur von Herzog/de Meuron im Außenbereich zum Einsatz kam. Auch Vorträge über textile Architektur der Firma Ceno Tec und den Gipsfaserwerkstoff GIFAtec von Knauf Integral waren Bestandteil des Programms.
Am Nachmittag des 9. Juni trafen sich Architekten aus Ostösterreich und das Knauf Team am Wiener Flughafen um Richtung München abzuheben. Im trendigen Müncher Designhotel Innside Premium stießen die aus Westösterreich angereisten Architekten zu dem Event dazu. Alle 25 Teilnehmer trafen sich zu einem längeren und gemütlichen Abendessen im Designhotel und beendeten stilgerecht den Anreisetag.
Bereits um 8.30 Uhr wurde am nächsten Tag zielsicher die Allianz Arena angesteuert.
Die im Jahre 2005 eröffnete Allianz Arena der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron, ist eines der modernsten Fußballstadien Europas. Es ist die Heimstätte der beiden Vereine FC Bayern München sowie des TSV 1860 mit einer Kapazität von 69.901 überdachten Plätzen. Zuerst stand der Besuch und Begrüßung in der Knauf VIP-Lounge am Programm. Anschließend gab es eine längere Führung durch die Allianaz Arena. Währenddessen war es auch möglich das Pressezentrum sowie die Umkleidekabinen und Trainingsräume des FC Bayern Münchens zu besichtigen. Die Führung endete wieder in der Knauf VIP-Lounge, wo bereits der erste Vortragende wartete. Marc Alexander Million von Knauf USG Systems referierte über die Außenwandkonstruktion welche beim Bau der Allianz Arena zum Einsatz kam. Er zeigte die Möglichkeiten von Leichtbau-Außenwänden mit AQUAPANEL® Cement Board auf. Bei Leichbau-Außenwandkonstruktionen stehen statische und bauphysikalische Vorteile sowie ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund und werden diese zukünftig die herkömmliche Massivbauweise in weiten Teilen ersetzen.
Frank Löbert von Knauf Integral zeigte die positiven Eigenschaften von GIFAtec auf. Der Gipsfaserwerkstoff GIFAtec, ist als erster Werkstoff seiner Art in der Baustoffklasse A1, als nicht brennbar, klassifiziert. Durch das spezielle Produktionsverfahren (Nasswickelverfahren) ergeben sich für diesen robusten Baustoff zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, wie beispielsweise für Brandschutzkonstruktionen oder für Bauteile mit hohen mechanischen Anforderungen im Boden-, Wand- und Deckenbereich. Knauf Torro mit GIFAtec 1500 einfach als Zwischenlage in Knauf Metallständerwandsysteme montieren, schützt zuverlässig gegen Geschoßdurchschlag bei Pistolenbeschuss. „Mit GIFAtec hat Knauf Integral einen innovativen Gipsfaserwerkstoff entwickelt, der an Vielseitigkeit kaum zu überbieten ist“, ergänzt der Knauf Integral Mitarbeiter.
Nach dem Mittagessen in der Knauf VIP-Lounge stand kurze Entspannung auf den Sitzplätzen im Stadion auf dem Programm. Wolfgang Rudolf Witrin von der Firma Ceno Tec hielt nach dem Schnuppern der Stadionluft einen informativen Vortrag über textile Architektur und zeigte eindrucksvolle Anwendungsbeispiele im Außenbereich auf. Seit über drei Jahrzehnten zählt Ceno Tec zu den führenden Unternehmen im Bereich der textilen Architektur und realisiert weltweit anspruchsvolle Membranbauten. Architekturmembranen aus hochfesten, beschichteten Polyester- oder Glasgeweben und ETFE-Folien sind ideale Baustoffe, um in Verbindung mit Tragstrukturen aus Stahl und Stahlseilen hoch beanspruchbare und dennoch filigrane Dach- und Fassadenkonstruktionen zu realisieren.
Nach den Vorträgen stand ein weiteres architektonisches Highlight am Programm. Der Besuch der BMW-Welt. Das Architekturbüro COOP HIMMELB(L)AU realisierte unter bayerischem Himmel die BMW Welt - ein Zentrum für Markenerfahrung und Fahrzeugauslieferung. Mit modernster Hörfunktechnik ausgestattet, ging es auch in normalerweise nicht öffentlich zugängliche Bereiche. Nach einem gemeinsamen Essen in der inszenierten Markenwelt stand die Heimreise am Programm. Die Teilnehmer zeigten sich nicht nur vom Event begeistert, sondern auch von den vielseitigen Möglichkeiten der Trockenbauweise. To cut a long story short: It will be continued.