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Presseberichte 2010

Ein Blick in die Zukunft

30 Jahre Fertighaus-Symposion

Der renommierte Treffpunkt der Fertighausbranche, das Fertighaus-Symposion, fand heuer vom 9-10. Mai 2010 im Arcotel Kaiserwasser in Wien statt. Die rund 60 Teilnehmer wagten trotz oder gerade wegen des runden Geburtstags der Veranstaltung einen Blick in die Zukunft der Branche. Hauptthemen der von den drei Industrien Bramac, Saint-Gobain Isover und Knauf veranstalteten Tagung waren: die „neuen Alten“, „Design for all“ und „New Living“.

Nach der Begrüßung von Dr. DI Michael Utvary, Direktor Marketing und Vertrieb von Bramac, ging es sofort ins Detail. Warum das Fertighaus auch in Zukunft zu den Gewinnern zählen wird, präsentierten die Vertreter der einladenden Industrien Bramac, Saint-Gobain Isover und Knauf in einem gemeinsamen Statement. Das Fertighaus wird auch in Zukunft seinen Weg gehen, weil rasch auf ökologische Trends reagiert und auf hohen industriellen Vorfertigungsgrad mit geprüften Systemkomponenten gesetzt wird. Der Coach Peter Mittermayr von PMCT referierte über die „neuen Alten“. Wer sind diese sogenannten Bestagers und welche Wünsche haben Sie, fragte sich Mittermayr. Menschen, die über ihr eigenes Zuhause nach denken und sich auch über Investitionen , wie beispielsweise Immobilien, Gedanken machen. Wie müssen diese aktiven Kunden im fortgeschrittenen Alter von Unternehmen betreut werden, um zum Geschäftserfolg zu kommen, stellte Mittermayr die Frage. In einer älter werdenden Gesellschaft werden barrierefreie Gebäude immer wichtiger, nicht nur im öffentlichen Bereich, auch im Privaten. Stufen, Sockeln, enge Türen, usw., all das hat mit zunehmendem Alter seine Tücken. Architektin DI Univ. Lekt. Monika Klenovec von access Consulting ging in ihrem Vortrag auf dieses Thema ein. Sie nennt ihren Zugang dafür „Design for all“, eine ästhetische Benutzbarkeit des Wohnraums für alle zu schaffen, steht hierbei im Vordergrund. Klenovec. verwies zudem auf die Umsetzung der ÖNORM B1600, in der barrierefreies Bauen geregelt ist. Harry Gatterer, Geschäftsführer, des Zukunftinstitut Österreich, zeigte in seinem Vortrag auf, dass die heranwachsende junge Generation ein neues Verständnis von Arbeit mit bringt und damit die Art und Weise des Wohnens, enorm mitprägt. Bei aller Euphorie gegenüber den sogenannten Bestagern, gilt es Veränderungen in allen Altersschichten zu verstehen, um Zukunft gestalten zu können. In einer mobilen und virtuellen Welt beginnt das Wohnen als Dreh- und Angelpunkt des Lebens vehement an Bedeutung, so der Trendforscher.

Anschließend an das Fertighaus-Symposion fand das vom Österreichischen Fertighausverband (ÖFV) organisierte Fertighaus-Forum mit dem Thema „Dachausbau mit vorgefertigten Elementen“ statt. Nach Impulsstatements von Experten und einer spannenden Podiumsdiskussion war man sich einig, dass der Dachausbau ein weiteres Geschäftsfeld der Fertighausindustrie darstellt. Anschließend ging die jährliche Generalversammlung des ÖFV über die Bühne.