Bauen mit Holz kommt zunehmend ins Gespräch. Wesentliche Gesichtspunkte sind dabei die Nachhaltigkeit und der Ökologische Aspekt. Aber auch die Ökonomie kommt beim Holzbau nicht zu kurz. Zu den technisch ausgereiften Lösungen gehört die Holzbauweise in Kombination mit trockenem Innenausbau und Gips-Systemen. Im hochbewaldeten Österreich werden zur Zeit nur zwei Drittel der nachwachsenden Holzproduktion genutzt – und indirekt eine Chance zur CO2-Reduktion verschenkt.
Nur 5 bis 10 % der Wohngebäude werden in unseren Breiten in Holzbauweise errichtet. In Skandinavien sind es über 90 %, in Nordamerika und Japan über 70 %.
Das könnte sich ändern. Denn die Entwicklung des Holzbaus in Mitteleuropa wird zunehmend positiv beeinflusst durch neue Bewertungskriterien. Jüngere Untersuchungen sprechen hier von neuen gesellschaftlichen Wertevorstellungen – mit mehr Akzeptanz für Holz-Wohnhäuser bei der jüngeren Generation.
Um die Vorzüge der Holzbauweise optimieren zu können, müssen Gebäudekonzeption und Bautechnik aufeinander abgestimmt sein. Nur dann können gute Holzbauten entstehen, die sich zwangsläufig von guten Massivbauten unterscheiden.
Holzbau ist leicht, schlank, mit geringen Baustoffmengen, wenig Masse und Gewicht. Holzbau ist Montage- und Trockenbau, der in der Werkstatt vorgefertigt werden kann, in der Regel auch bei Frost möglich ist und nicht austrocknen muß. Das verkürzt die Bauzeit, das Warten auf den Einzugstermin, die Zwischenfinanzierung.
Und die Baukosten? Eine Diplomarbeit am ITI Wien (Institut für Tragwerkslehre und Ingenieurholzbau) vergleicht erstmals die unterschiedlichen Bauweisen aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht. Auch wenn alle Bauweisen in Summe preisgleich abschneiden, sieht o.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Winter dennoch ein Argument für die Holzbauweise: "Wenn man in Holz baut, wird nicht nur das für den Bau des mineralischen Gebäudes ansonsten benötigte Erdöl eingespart, sondern man erzielt letztendlich noch Energiegewinne durch die Nutzung von Holz, das ansonsten im Wald verfaulen würde. Die damit insgesamt verfügbare Energie könnte ausreichen, um das Gebäude 50 Jahre zu heizen."
Holz braucht einen Partner, auf den Verlass ist
Holz braucht einen Fachmann im Ausbau, der mit verlässlichen Konstruktionsdetails und sauberer Ausführung eine hohe Qualität sicherstellt. Die beste Planung kann nur so gut sein, wie das verwendete Material. Die formbeständigen Knauf Gipsplatten und eine perfekte Fugentechnik gewährleisten sowohl wirtschaftliche als auch rissfreie Wand-, Decken- und Bodenflächen mit wirkungsvollem Schall- und Brandschutz. Damit ist auch die im Holzbau unerlässliche, dauerhaft dichte Bekleidung zum Schutz der Konvektion sichergestellt.
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