Die Halle für alle
Schwechat ist eine kleinere Stadt und die brauchte eine Stadthalle für viele Gelegenheiten. Die hat sie nun bekommen und nennen tut sich das Haus dann aus beschriebenem Grund „Multiversum“
Als Sporthalle, als Veranstaltungsraum für Konzerte und - wie gleich nach der Eröffnung geschehen - auch für Bälle kann man die neue Schwechater Mehrzweckhalle namens Multiversum nutzen. Das derzeit recht gängige adaptierfreudige Konzept bei Veranstaltungshallen war in Schwechat mit dem ebenfalls recht gängigen Konzept der Multifunktionsnutzung kombiniert worden. Im Gebäude gibt es nämlich auch eine Tischtennisakademie, ein Fitnesscenter sowie ein sportmedizinisches Zentrum und einen Gastronomiebetrieb. Der Vorteil der Konzentration an einem Ort liegt in der gemeinsamen Nutzung der Infrastruktur, angefangen von der Tiefgarage bis hin zur Garderobe. Damit ist gleichzeitig das Problem der leer stehenden und untergenutzten Anlagen, die nur Kosten verursachen, ausgeschaltet. Die bauliche Umsetzung dieses komplexen Konzeptes ist infolge etwas aufwendig. Schließlich müssen die unterschiedlichen Bereiche entsprechend gestaltet werden, damit sie den verschiedenen Ansprüchen genügen. Die Systemvarianten des Knauf Trockenbau-Repertoires boten da für die Planer offensichtlich den benötigten Spielraum.Als Sporthalle, als Veranstaltungsraum für Konzerte und - wie gleich nach der Eröffnung geschehen - auch für Bälle kann man die neue Schwechater Mehrzweckhalle namens Multiversum nutzen. Das derzeit recht gängige adaptierfreudige Konzept bei Veranstaltungshallen war in Schwechat mit dem ebenfalls recht gängigen Konzept der Multifunktionsnutzung kombiniert worden. Im Gebäude gibt es nämlich auch eine Tischtennisakademie, ein Fitnesscenter sowie ein sportmedizinisches Zentrum und einen Gastronomiebetrieb. Der Vorteil der Konzentration an einem Ort liegt in der gemeinsamen Nutzung der Infrastruktur, angefangen von der Tiefgarage bis hin zur Garderobe. Damit ist gleichzeitig das Problem der leer stehenden und untergenutzten Anlagen, die nur Kosten verursachen, ausgeschaltet. Die bauliche Umsetzung dieses komplexen Konzeptes ist infolge etwas aufwendig. Schließlich müssen die unterschiedlichen Bereiche entsprechend gestaltet werden, damit sie den verschiedenen Ansprüchen genügen. Die Systemvarianten des Knauf Trockenbau-Repertoires boten da für die Planer offensichtlich den benötigten Spielraum.
Das wäre gelocht...
In diesem Objekt finden sich verschiedenste Lochplattendesigns aufgrund architektonischer und akustischer Anforderungen wider. Die Deckenflächen wurden als multifunktionale Medien arrangiert. Bauphysikalische Anforderungen, wie Akustik, Raumklima und Beleuchtung lassen sich hier effektiv bündeln. Die Firma Boehm&Lange aus Horitschon vertraute auf die verlegefreundliche neue Lochplattengeneration Knauf Cleaneo Akustik mit FF-Kante.
Hat seine Lobby
Abhängungen von Deckensystemen sind ja bei Projekten dieses Formats grundsätzlich eine interessante Geschichte. Die mannigfaltigen Einbauten lassen dem Trockenbauer wenig Spielraum. Bauleiter Gerald Lange, vom burgenländischen Unternehmen dazu: „In der Eingangslobby beziehungsweise der Garderobe spießte sich die Deckenabhängung mit den schräg einzubauenden Leuchten. Durch entsprechende Überlegungen beim Anhängen konnte aber auch dieses Problem gemeistert werden.“ Bei der Besichtigung des bereits eröffneten Gebäudes ist das freilich nicht mehr zu erahnen. Dominant sind die Trockenbaulösungen zum Glück ja nie, aber eben pfiffig in der Konstruktionsweise. Im VIP-Bereich hat man mit Niveauabstufungen an der Decke auf die unterschiedlichen Möglichkeiten reagiert und die Raumhöhe eben abschnittweise angehoben. Dabei wurden die Übergänge stilgerecht durch ein Fries mit vorkragenden L-Profilteilen geformt.
Alles Walzer
Eines Kunstkniffs bediente sich der Architekt auch bei den für Sportübertragungen genutzten Kommentator-Kabinen. Die wurden rund zehn Meter unter der Decke in den Raum stehend errichtet. Was nach komplizierten statischen Berechnungen aussieht, ist aber eine für derartige Fälle entwickelte und grundsätzlich leicht integrierbare Knauf-Lösung namens CUBO. Das „Würfelwort“ steht für ein ausgeklügeltes Raum-in-Raum-System. Dank maximaler Leichtigkeit und hoher Schalldichte hat es sich auch im Multiversum sowohl beim Einbau als auch im Gebrauch bestens bewehrt. Knauf Verkaufsleiter für Ostösterreich Karl Zörweg bringt die Vorteile der Konstruktion auf einen Nenner: „Das System bietet leichte Installationsmöglichkeiten der Haustechnik und eine rasche Ausführungszeit.“ Die Baustelle band übrigens über gut ein Jahr 15 bis 20 Mann beim involvierten Trockenbauunternehmen und nicht ohne Stolz präsentierte Gerald Lange das fertige Produkt. Im Inneren hatte das Gebäude schließlich noch einen abwechslungsreichen, prägnanten Anstrich bekommen. Für die räumliche Orientierung mag das ganz vorteilhaft sein - etwa in der Ballsaison, wenn die Damen und Herren nach turbulenten Walzerdrehungen beschwingt den Ausgang suchen...