Innovation an der Fassade
Eine Hülle mit Aquapanel® Cement Board Outdoor
Knauf ist „erste Adresse“ für Leichtbauaußenwände im Wohnbau. Erstmals wurde ein mehrgeschossiger sozialer Wohnbau in Österreich mit Leichtbauaußenwänden errichtet
Nur zwei Tage nach der Abschlussfeier der Bautreibenden folgte die Wohnungsübergabe des „loft-urban professionals“ in der Wiener Attemsgasse. In einem Schwung wurden die 42 Wohneinheiten den Bewohnern übergeben. Insgesamt wurden 101 Wohneinheiten in der Attemsgasse 5 erreichtet. Die gute Nachfrage erklärt sich vor allem aus dem erfolgreichen Konzept. Was den Bewohnern geboten wird, steht schon im Namen - Eine Kombination aus städtischem Wohnen und Arbeiten. Die Idee mit Durchsetzungskraft birgt auch sonst einige Innovationen. Was die Gebäudehülle betrifft, wurden mit dem erstmaligen Einsatz einer Leichtbauaußenwand („der Marke Knauf“) in Österreich, im Geschoßwohnbau neue Wege beschritten.
Styling fürs Haus
Einer der Architekten, Peter Raab, nennt die erfreulichen Konsequenzen für den Planer: „Die Fassade ist komplett flexibel gestaltbar. Die Fenster können platziert werden, wo ich es für optimal erachte.“ Im Gebäudeinneren ist der Vorteil der Flexibilität ja bereits ein Selbstläufer und im vorliegenden Fall wurde die Idee einfach im Außenbereich fortgesetzt. Das Ergebnis ist ein komplett aufgelöstes Fassadenbild, ohne aber strukturlos zu wirken. Einem Bienenstock gleich, sind Loggien und französische Fenster versetzt angeordnet. Der Betrachter erkennt zumindest eines gleich: Der Leichtbau hält auch an der Fassade, was er verspricht. Würde der quaderförmige Bau in massiver Gestalt wohl geschlossen und opulent wirken, so entfaltet die gebaute Hülle nun eine ganz andere Wirkung.
Rank und schlank
Reichlich Kooperationsbereitschaft aller Beteiligter verhalf diesem Pilotprojekt zum Erfolg. Der Generalunternehmer steuerte einen Fassadenplaner bei. Die Erfüllung der Vorgaben, was Bauphysik und Statik betrifft, stellte letztlich kein Problem dar und die gezielte Koordination der Gewerke beschleunigte den Bau. Beim Blower-Dorr-Test gab es eine wichtige positive Rückmeldung über die Pionierarbeit – alles Bestens!
Die Sandwichkonstruktion besteht außen aus vorgehängten Alucobond®-Panelen, aus Knauf Aquapanel® Cement Board Outdoor sowie einer dahinter befindlichen 12,5 Zentimeter starken Dämmschicht. Schlank ist die Konstruktion geworden und für Peter Raab vom Architekturbüro Baumschlager-Eberle ergeben sich dadurch konkrete Vorteile: „Wir sprechen bei diesem Projekt von 70 bis 80 Quadratmetern Flächenersparnis.“ Nach Durchführung seines ersten solchen Vorhabens ist er überzeugt davon, dass der Leichtbau auch im Geschoßwohnbau zunehmen wird.
Generelle Zulassung
Der für den Innovationsbereich zuständige Knauf Mann, Thomas Grudl, macht ihm Hoffnung, was die Etablierung der neuen Fassaden-Technologie betrifft: „Auf europäischer Ebene wird derzeit auf eine genormte Zulassung der Gesamtkonstruktion hingearbeitet.“ Das würde es Planern erleichtern, Bauträgern die neue Technologie schmackhaft zu machen. Die Architekten des „loft-urban professionals“ nehmen das mit Wohlwollen zur Kenntnis. Sie sehen auch im sozialen Wohnbau durchaus Einsatzmöglichkeiten, zumal das System noch günstiger werden sollte. Vor allem was die Gebäudeisolation und die Nachhaltigkeit des Baus betrifft, sind die Vorteile heute schon evident. Durch die Trennung der konstruktiven Bauteile von der Isolierung lassen sich die neuen Energiestandards effektiv umsetzen.
Noch in diesem Jahr soll die Leichtbauaußenwand einer Beurteilung des Gesamtsystems zugeführt werden, wenn es nach Knauf geht. Thomas Grudl, bemerkt dazu: „Wir glauben, die Vorfertigung der Konstruktion wesentlich erhöhen zu können und damit auf der Baustelle nur mehr eine Endmontage zu haben.“ Grundsätzlich wird beim Fassadenbau auf die Trockenbauunternehmen nicht viel anderes zukommen, als schon vom Innenausbau bekannt und bewährt ist. Trockenbauer Roland Rosenfeld bestätigt das: „Wir sahen in dem Projekt eine große Herausforderung. Letztlich war es aber angenehmer als vorgestellt. Schon erforderlich war allerdings exaktes Arbeiten.“ Innen schließt das neue System mit Gipskarton ab und die Verschraubung der Elemente ist ähnlich, nur eben für den neuen Einsatzbereich passend.
Weitere Informationen
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Mag. Andreas Bauer PR
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Knauf Ges.m.b.H. Strobachgasse 6 1050 Wien
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Tel. +43 50 567-465 Mobiltel. +43 664 544 60 35 Fax +43 50 567-50465
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E-Mail:
bauer.andreas
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www.aquapanel.at