Neues Heizkraftwerk für Salzburg
AQUAPANEL® in seiner schönsten Form bezüglich Physik und Design. (Foto: Knauf/P. Kubelka)
Knauf AQUAPANEL® für die Mozartstadt
Im Frühjahr dieses Jahres geht nach vierjähriger Bauzeit das neue in der Nähe des Salzachufer gelegene Heizkraftwerk Mitte in Betrieb und versorgt rund 27.000 Haushalte in der Mozartstadt.
Verbesserung der Umweltsituation
Nach mehr als 40 Jahren Laufzeit wurde das alte Heizkraftwerk Mitte am Elisabethkai in den Ruhestand geschickt. Die Technik der Anlage war überholt und die Kapazitäten reichten für die Anforderungen nicht mehr aus. Mit dem Slogan "Mehr Fernwärme für Salzburg: Das Heizkraftwerk Mitte neu" promotete vor Baubeginn die Salzburger Stadtwerke AG den geplanten Ausbau des Fernwärmenetzes und die Umstellung auf Erdgas als Energieträger. Circa 27.000 Haushalte werden in Zukunft vom neuen Heizkraftwerk mit dieser umweltfreundlichen Wärme beliefert. Statt der bisherigen Energieträger - zuerst Kohle, dann Erdöl - wird nun hauptsächlich Erdgas als Brennstoff verwendet. Die Salzburger Stadtwerke leisten damit einen weiteren Beitrag zur Verbesserung der Umweltsituation, denn das Erdgas zählt zu den "saubersten" Energieformen. Zudem fallen die energieaufwendigen und belastenden Transporte weg. Fernwärme hat einige Vorteile, aber einen ganz besonderen: Bei der gleichzeitigen Erzeugung von Strom durch die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) können bis zu 30 % an Brennstoff eingespart werden. Bedingt durch die doppelte Nutzung des Erdgases muss in Summe weniger Fremdstrom zugekauft werden. Durch dieses Projekt wird es aufgrund der eingesetzten Technologie zu einer deutlichen Primärenergieeinsparung kommen.
Moderne Architektur mit modernem System
Sowohl für den Entwurf als auch die Realisierung des Projektes zeichnete sich die international bekannten Schweizer Architekten Betrix & Consolascio mit ihrem Team verantwortlich. Aus städteplanerischer Sicht entstand eine zukunftsweisende Architektur am Salzachufer. Obwohl das neue Heizkraftwerk Mitte um einiges mehr leistet als das alte, ist der Baukörper kleiner als bisher. Auch im Inneren des Kraftwerks blieb nichts beim alten. Ing. Martin Hollergschwandtner von der Firma Hartl Bau, dem ausführenden Trockenbauer, rückt vor allem die genaue Verarbeitung der eingesetzten Platte, Knauf AQUAPANEL®, in den Vordergrund, denn die Fugen, bzw. die Leichtbetonplatten wurden nicht verspachtelt, alles blieb sichtbar und setzte daher eine genaue Verarbeitung voraus. Vorwiegend aus zwei essentiellen Gründen entschied sich der Planer für die Innovation von Knauf. Zum einen fügt sich die Platte harmonisch in die Bauweise des Heizkraftwerkes. Dem Architekten war es ein Anliegen, dass bei der Wand eine ähnliche Optik wie bei der Sichtbetondecke verwirklicht werden konnte. Zum anderen besticht diese Platte durch eine hohe Belastbarkeit. In nassen und feuchten bzw. stark beanspruchten Umgebungen, in denen Gipsplatten und imprägnierte Gipsplatten nicht zum Einsatz gelangen, findet diese Leichtbetontechnologie ihre Anwendung. Trotz ihrer geringen Dicke kann mit der AQUAPANEL® eine stabile, schlagfeste Wand mit Vorteilen gegenüber einer dickeren Massivbau - Konstruktion erstellt werden. Viva l'innovation, kann man da nur mehr sagen.
Weitere Informationen
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Mag. Andreas Bauer PR
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