• Kontakt
  • WebNews

Knauf Platten

Baubiologischer Umbau eines Dachbodens

DI Peter Tappler nahm die Untersuchung auf elektromagnetische Felder vor (Knauf / S. Priller)

Strahlenschutz inklusive

Nachdem Wohnraum immer teurer wird, vor allem in den Ballungsräumen, werden verstärkt die Dachgeschosse genutzt. Mit der Trockenbauweise prinzipiell kein Problem. Was jedoch tun, wenn ihr neues Domizil von Handymasten eingekreist ist. Eine Jungfamilie aus Wien Atzgersdorf setzte auf Innovationen der beiden Industrien Knauf und Sto.

Schutz vor Handymasten

Das Dachgeschoss in zentraler Atzgersdorfer Lage gelegen, weist eine Wohnfläche von circa 200 m² auf. Prinzipiell ein idealer Platz für eine Jungfamilie. Zwei Terrassen mit insgesamt 35 m² ergänzen das vielfältige Angebot. Zu Weihnachten erfolgte der Einzug in das neue Domizil erfolgen. Die zwei Handymasten in unmittelbarer Nähe der Wohnung verursachten jedoch Unbehagen bei den zukünftigen Bewohnern. Was landläufig als Elektrosmog bezeichnet wird, beschäftigt nicht nur besorgte Bewohner sondern zunehmend die Wissenschaft. Offizielle wie private Studien und Untersuchungen zeigen, dass elektrische und magnetische Felder das menschliche Wohlbefinden negativ beeinflussen können. Sensible Menschen reagieren beispielsweise mit Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Nervosität, Müdigkeit oder innerer Unruhe. Vor allem auf hochfrequente, gepulste Strahlung, auf der die moderne digitale Überttragung im Mobilfunk basiert, scheint der menschliche Körper zu reagieren. Unter diesem Aspekt verbunden mit der Tatsache, dass man dennoch nicht auf die Errungenschaften der modernen Technik verzichten möchte, suchten die Wohnungseigentümer nach Lösungen, um sich gegen die elektromagnetischen Wellen zu schützen. Durch einen Zeitungsbericht aufmerksam geworden, erfuhren sie, dass sowohl Knauf als auch Sto neue Abschirm-Technologien entwickelt haben.

Bauliche Maßnahmen bezüglich Strahlenschutz

Knauf hat eine Strahlenschutzplatte namens LaVita auf den Markt gebracht, die auf intelligente Weise den Schutz vor niederfrequenten elektrischen Wechselfeldern und hochfrequenten elektromagnetischen Wellen mit den bewährten Vorteilen der Trockenbauweise verknüpft. Verantwortlich für die abschirmende Wirkung ist der Aufbau der Platte. Karbonfasern, die in die Cellulosematrix der äußeren Lage des Rückseitenkartons integriert sind, bewirken, dass die GK-Platte elektrisch leitfähig wird. Die Innenbekleidung wurde bei diesem Bauvorhaben wie folgt angebracht: Das gesamte Dachgeschoss bestehend aus den Aussenwandflächen, Dachschrägen und Deckenverkleidungen wurde mit LaVita doppelt beplankt, wobei die erste Lage leitend nach innen mit einem Ableitband waagrecht und senkrecht verbunden wurde. Dieses wurde mit dem Ableitblech verbunden und durch den Elektriker am Potentialausgleich angeschlossen. Anschließend wurde die zweite Lage auf die erste befestigt. Die Zwischenwände wurden ebenfalls mit LaVita beplankt, sodass auch jene elektrische niederfrequente Wechselfelder, welche durch die in den Wänden verlegten Stromkabeln erzeugt werden, durch die Erdung abgeleitet werden. Da nicht nur die Decken und Wände der Dachgeschosswohnung vor Elektrosmog geschützt werden sollten, sondern auch der Boden, stießen die Neo-Wohnungsbesitzer auf das Abschirmgewebe AES von der Firma Sto, welches ebenfalls einen hochwirksamen Schutz vor elektromagnetischer Hochstrahlung bewirkt. Dieses dimensionsstabile Glasfasergewebe wurde auf die Stahlbetondecke aufgebracht und darauf erfolgte in weiterer Folge der Fußbodenaufbau. Wie die Strahlenschutzplatte wurde auch das Sto-Gewebe am Potentialausgleich angeschlossen.

Überprüfung des Schutzes

Messungen im Wohn- und Schlafzimmer vor und nach Einbau der Abschirmmaterialien von Knauf und Sto haben bewiesen, dass es gelungen ist, die Dachgeschosswohnung im 23. Bezirk effektiv gegen hochfrequente Strahlung abzuschirmen. "Durch die Anwendung der Knauf Strahlenschutzplatte Knauf LaVita und dem Sto-Abschirmgewebe AES wurde die Strahlung von den Mobilfunkstationen der Umgebung um 1/200 Hunderstel gesenkt. Zusätzlich konnte im Schlafbereich die niederfrequenten elektrischen Felder durch die Hauselektroinstallationen auf ein Minimum reduziert werden. Der österreichische umweltmedizinische Vorsorgewert wurde maßgeblich unterschritten", so DI Peter Tappler vom Österreichischen Institut für Baubiologie und –ökologie, der die Untersuchung auf elektromagnetische Felder durchgeführt hat.

Vorsorge

Über die langfristige Wirkung elektromagnetischer Felder auf die Gesundheit ist so viel bekannt, dass derzeit keine Entwarnung gegeben werden kann. Um vorzubeugen, ist es sinnvoll einerseits die Dauerbelastung herabzusetzen oder auszuschließen und überall dort, wo dies nicht möglich ist, bauliche Maßnahmen mit den geeigneten und geprüften Abschirmmaterialien zu setzen.

Bilder

Was tun, wenn Sie von Mobilfunk-Basisstationen umgeben sind (Knauf / S. Priller)?
Ein Blick auf einen Teil der Messergebnisse in Atzgersdorf (Knauf / S. Priller).
Das selbstklebende Ableitband wird an der Abschirmplatte LaVita befestigt (Knauf).
Das gesamte Dachgeschoss bestehend aus den Aussenwandflächen, Dachschrägen und deckenverkleidungen wurde mit LaVita doppelt beplankt, wobei die erste lage leitend nach innen mit einem Ableitband waagrecht und senkrecht verbunden wurde (Foto: Knauf).

Bautafel

Bautafel
Strahlungsmessung Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie
DI Peter Tappler
Tel.: +43 /1/ 983 80 80
Fax: +43 1/ 983 80 80-15
www.innenraumanalytik.at
Diese Bautafel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!

Weitere Informationen

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Mag. Andreas Bauer
PR
Knauf Ges.m.b.H.
Strobachgasse 6
1050 Wien
Tel. +43 50 567-465
Mobiltel. +43 664 544 60 35
Fax +43 50 567-50465
E-Mail: bauer.andreas@knauf.at