Kurhotel Herzog Tassilo
Das Konzept basiert auf einer qualitativen Aufwertung des Zimmer- und Hausangebotes.
Zeitsparende Bauweise mit Vidiwall
Seit dem Frühjahr 2003 werden in Bad Hall neue Maßstäbe für Vital- und Wellnessangebote gesetzt. Der in Holzriegelbauweise errichtete Zubau des Kurhotels Herzog Tassilo wurde innerhalb eines halben Jahres fertig gestellt.
Das Projekt des Zubaus
Mit einem geplanten Investitionsvolumen von rd. 3 Millionen Euro wurde neben dem Zubau von 18 Zimmereinheiten - davon 3 Suiten - auch ein großzügiger Wellnessbereich, die infrastrukturelle Anbindung zum Altbau und eine getrennte technische Versorgung realisiert. Grundsätzlich erfährt das Hotel damit eine zentrale Kapazitätserweiterung von 90 auf 125 Betten, wodurch auch eine konkurrenzfähige Struktur geschaffen wurde und neue Märkte angesprochen werden können.
Bausystem mit Zeitgewinn
Das Konzept des Angebotsausbaus basiert auf einer qualitativen Aufwertung des Zimmer- und Hausangebotes, wobei auch eine exklusive "Club Lounge" entsprechend den Anforderungen des gehobenen Gesundheits- und Wellness-Gastes geschaffen wurde. Aufgrund der Entscheidung den Zubau in Holzriegelbauweise zu errichten, ersparte man sich das Austrocknen von Baustoffen wie beispielsweise Putze und Beton und konnte die Bauzeit wesentlich verkürzen. Besonders rasch erfolgte die Wandmontage mit Hilfe des Stecksystems Sherpa der Firma Harrer. Die einzelnen Wände wurden nicht miteinander verschraubt, sondern verspannen sich beim Versetzen. Dieses System gewährleistet eine 100% planmäßige Lage der Wandelemente. Auch die technischen Anforderungen konnten mit dieser Bauweise erfüllt werden. Die Holzwandelemente sind beidseitig mit Vidiwall, der Gipsfaserplatte von Knauf, beplankt worden. Diese Konstruktion erfüllt nicht nur Brandschutzanforderungen von F90, sondern trägt auch den hohen Schallschutzstandards im Bereich Hotelbau verstärkt Rechnung. Auch für die Außenseite kam Vidiwall entsprechend der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-9-1339 zum Einsatz. Die elegante Fassade des Hotels wurde schließlich mit einem Vollwärmeschutz finalisiert.
Wellness voll im Trend
Der "Wohlfühlfaktor" im Inneren des neuen Bereichs wird durch kulinarische Highlights, individuelle Betreuung in der Club-Lounge und kleinen "Gesundheitserlebnissen" in jedem Zimmer gesteigert. Durch die großflügeligen Fenster strömt die Ruhe und Stille des Kurparks in die Zimmer, von denen viele über einen gemütlichen Holzbalkon mit Lärchenboden verfügen. Der vorwiegend in Trockenbauweise errichtete Wellness-Bereich besticht durch eine umfangreiche Palette an Angeboten, wie z.B. Infra - Relaxarium, Finn-Sauna, Kräuterdampfbad, Hot Whirlpool, u.v.m. in einer gemütlichen Atmosphäre. Zukünftig soll der Wellness-Bereich auch für sogenannte "Day-Spa-Angebote" gebucht werden können, wobei die individuell abstimmbaren Anwendungen, von der kosmetischen Behandlung bis hin zu einem Cleopatra-Bad im Whirlpool, ein abwechslungsreiches Programm bieten. Grundsätzlich erhält damit das gesamte Hausangebot eine bedeutende Aufwertung, da der neue Wellnessbereich zukünftig allen Hotelgästen zur Verfügung steht. Die Herausforderung der Zukunft liegt daher vor allem in einer wirtschaftlichen Umsetzung des Konzeptes, wobei die rasche Bauzeit das Ihre dazu bereits beitragen hat.